Die Hattifnatte unterwegs in der Kanalisation

Ich scheine ja beim Schreiben Wassermetaphern zu lieben (die Inseln…), also weiter damit: Heute gibt´s Kanäle. Die sind praktisch, weil zum Ableiten von Sachen, die man gerade nicht bei sich haben möchte. So versuche ich Aufregung, motorische Unruhe und solche zweischneidigen Dinge durch den Kanal „Rhythmus“ zu schicken: „Erd-beer-eis-für-al-le“ wird mit Händen, Füßen, Fingern, Nasen begleitet. Wichtig scheint mir dabei, irgendwie wieder aus dem lauten Rufen/Stampfen/Patschen heraus zu kommen: am Ende wird – idealerweise – „Erdbeereis für alle“ geflüstert und mit NaseaufTisch begleitet. Leider kein Garant für hernach einkehrende Ruhe, aber „oft“ ist mir genug.
Besonders lieb sind mir solche rhythmischen Kanäle, die aus einer inneren Logik heraus von laut und ausagierend zu leise und klein gehen: Gerade ist das „Immer Hunger Monsterlein“*  hochaktuell; das wird in meiner Abwandlung schnell so satt (durch Dinge, die die Kinder vorschlagen. Heute z.B.: „Zehntausendeinemillion Liter Milch!“), dass es nur noch benommen flüstern kann…

 

 

* Das wiederkehrende Element ist „Ich ha-be Hun-ger, im-mer, Hun-ger“ Beliebiges Essen „Her da-mit, her da-mit“

Das sehr schöne, super im Musikunterricht zu verwendende Original mit netter Geschichte dazu hab ich in „Primarmusik“ (Mölders, Horn, Schröder) entdeckt.

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