Die Hattifnatte und die wilde 13

..scherzt eine Freundin, als ich jammere, dass die wilden Kerle gerade wöchentlich mehr werden. Demnächst sind es 12. Das trägt zur Wildheit bei und macht es der Klassenlehrerin nicht leichter, sowas wie ein prächtig-sonniges Klassenklima zu bilden und selbst frisch und fröhlich zu bleiben.

Zum Wochenende ist ebendiese nämlich eher frustriert und fragwürdiger Laune, schenkt deshalb die Unterrichtsvorbereitung  dem Sonntag und macht beim FrageFotoFreitag mit. Es geht um 5 Lieblingsbücher, bei mir ganz speziell um „Manbinicherschöpft, machtmichfroh!“-Lieblingsbücher.

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1.) Marc-Uwe Kling: Das Känguru-Manifest.

Marc-Uwe lebt mit einem kommunistischen Känguru zusammen, das man auf keinen Fall als Mitbewohner haben möchte. Das Buch ist unglaublich komisch und gleichzeitig äußerst politisch. Eignet sich als Hörbuch bestens fürs VonderArbeitnachHausefahren.

2.) Anna Gavalda: Zusammen ist man weniger allein

Vier einsame Menschen finden sich und üben, weniger verlassen zu sein. Ein Buch wie warmer Marmorkuchen. so selbstgebackener, mit edler Schokolade drin.

3.) Ilija Trojanow: Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

Toller Buchtitel, tolle, lebendige Sprache, die einen mitnimmt durch Europa. “ Auf jeder Seite ein Sprachbild zum Juchzen: „…ihr Reden ballte sich zu Geschrei.“

4.) Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind (Der zweite Teil, den man un-be-dingt gleich mit kauft, heißt „Alle sieben Wellen“)

Emmi und Leo haben sich noch nie gesehen und schreiben sich Mails. Ein Roman, den ich schon ungefähr 25 Mal gelesen habe. Und jedes Mal werde ich wieder Weinen an den schönsten Stellen.

5.) Diana Gabaldon: Der Ruf der Trommel.

Liegt dort stellvertretend für die ganze Bücherreihe um Jamie und Claire. Zeitreisen! Liebe! Verzweiflung! Schottland! Ja, selbstverständlich ist das Kitsch, aber so richtig schöner!

Und was ist deine Leseempfehlung für erschöpfte Gemütszustände?

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9 Gedanken zu “Die Hattifnatte und die wilde 13

    1. Jane Austen, oh ja! Wenn der Herbstwind an den Fenstern vorbeipfeift lasse ich mir an einem Sonntag vom Hausmädchen einen EarlGrey aufgiessen und nehme mal wieder „Stolz und Vorurteil“ zur Hand. Viel zu lange her.

    2. Immer, wenn im von mir sehr geliebten Hattifnatten-Blog ein Kommentar von `ne Mama auftauchte, habe ich ihn mit Freude und Zustimmung zu den klugen Anmerkungen und lebensnahen Geschichten gelesen. Und nun outet sie sich auch noch als Austen-Freundin und kennt Cynthia Voight! Ihre Bücher habe ich mit den heranwachsenden Töchtern zusammen mit Spannung und Rührung gelesen.
      Mary MacCracken ist mir hingegen noch nicht begegnet. Krieg ich eine Buchempfehlung?
      Lieben Gruß von Ute

  1. Ich lieeeebe „Gut gegen Nordwind“ und kann dir wärmstens das Hörbuch empfehlen (ganz fantastisch gesprochen), das habe ich sicher schon 5mal gehört. Der zweite Teil ist auch echt lesenswert, aber Teil 1 ist unschlagbar!
    Liebe Grüße von Frau Streng (dieses Jahr auch mit 12 Jungs *gesegnet*)

  2. Ich habe die Tage *hüstelhüstel* nochmal Effi Briest aus dem Regal gezogen. Was soll ich sagen? Ich habe es verschlungen, mich über die vor Jahren am Rand eingetragenen Notizen gefreut und festgestellt, dass manche Bücher mit den Jahren besser werden.

  3. Ach, Jamie! *seufz* … Ich habe mich auch schon teilweise mehrmals durch die Bücher der Reihe gelesen, aber sie wurden leider immer … weniger spannend. Doch das Erste ist einfach toll!

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