Fluchen und Fettgebäck

Wenn Peter Wurfgeschosse baut,

Petra ihren neuesten Liebeskummer so exzessiv auslebt, dass alle Klassendamen aus Prinzip mitheulen,

Ninjo dazu ein „Mädchen sind so öde“-Mantra anstimmen muss,

Jan-Jürgen Jonnie haut „Weil Petra hat gesagt, er hat in der Pause gesagt…………..“

Jonnie dann Jan-Jürgen verfolgt

und am Ende der dies alles inkludierenden fünften Stunde alle Tränen getrocknet, die Kerle befriedet, der Klassenraum beinahe wieder hergestellt UND die Krippe fertiggestellt ist, war das ARBEIT.

Arbeit, die danach verlangt, beim Aufsammeln der letzten Hinterlassenschaften unflätige Schimpfwörter von sich zu geben* und auf dem Nachhauseweg beim Bäcker einen Berliner von fantastischer Klebrigkeit zu erwerben. Und sich dann kurz Zeit zu nehmen zum Atmen.

 

 

*Sehr befreiend, auf Anfrage gebe ich Fluchseminare 🙂

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3 Gedanken zu “Fluchen und Fettgebäck

  1. So, wie Du das alles beschreibst, ist es zum Schreien komisch – im Direkterleben sicher nicht. Ich gönne Dir das Fettgebäck von Herzen!!!
    Alle Achtung, daß Du die fünfte Stunde geschafft hast. .

    Gutes Durchatmen!
    M.

  2. Man sollte niemals die Kraft des Atmens unterschätzen! Also so ganze 5 Unterrichtsstunden ohne… ich weiß nicht 😉

    Meine Liebe, ich fühle mit dir. Wolltest du keine Ohrfeigen verteilen?

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