Chirurgen in Ausbildung

Ab und zu brauche ich in der Frühstückspause mal drei Minuten für mich und meinen Kaffeebecher. Wohl wissend, dass in dieser Zeit im Klassenraum und im Kindergefüge so manches geschieht. Faschingsrestluftballons platzen, Kalender stürzen, Wörter fallen, Eier fliegen.

Heute neu und schon weit durch den Flur zu hören: „Jan-Jürgen hat mir ein Bein gegeben!“ Auch wenn es mir unwahrscheinlich erschien, dass drei Minuten und 14 Bastelscheren zur Amputation größerer Körperteile genügen, beschleunigte sich mein Schritt doch leicht. Um erleichtert (und um ein Kopfbild reicher) zu erfahren, dass wieder nur Beine gestellt wurden. (Voll langweilig, dieser Beruf…;-) )

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2 Gedanken zu “Chirurgen in Ausbildung

  1. Hähä…

    Ich greife ja schon mal zur großen Ikeaschere, wenn ein Kind über mikroskopisch geringe Verletzungen an den Extremitäten klagt, und frage mitfühlend „sollen wir amputieren?“
    Aber das würde deine wilden Kerlen womöglich zu sehr animieren… 😉

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