Ein Herzchen für die Vertretungszeit

Der Klotz hustet, der Klotz schnieft, der Klotz röchelt und hat unschönen Auswurf. Wird der arg grün, bleibt die engagierte Klotzkollegin als solche – klugerweise – zu Hause.
Hattifnattenseits ist man mit Erkältungskram schon durch und macht dann halt Vertretung in bekannten und fremden Klassen.
Wohl denen, die eine Gitarre und das Helbling Weihnachtsliederbuch* dabei haben und wissen, dass mindestens ein Mädchen in jeder Klasse Lena und ein Junge Tom heißen. Und Hohn und Spott über jene Hattifnatten, die plötzlich Lautgebärden in einer ersten Klasse benutzen, obwohl ebendiese erste Klasse ja ganz ohne arbeitet. Nun.

Heute aber: 4 Stunden Vertretung in unfremder Klasse, in der achten Flex nämlich. Ich kündige in der zweiten Stunde die stundenlange Hattifnattendauerschleife an und bekomme ein gönnerhaftes „Ach wissense, sooo schlimm sind sie ja nicht…!“
Sie machen so süße Komplimente, die lieblichen Pubertiere.

 

* Die gebe mir kein Geld, das ist wirklich gut.

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2 Gedanken zu “Ein Herzchen für die Vertretungszeit

  1. Außer du zwingst sie zum Singen, die Pubertanden ^^ 🙂 Dann bist du schlimm!

    Es sei denn!!! Haste mal eine ganze Klasse 9er in lieblicher Erinnerung „IN DER WEIHNACHTSBÄCKEREI“ grölen hören? DAS geht dann wieder! 🙂

    1. Ja, das habe ich tatsächlich. Ich war verwundert und gerührt. 🙂
      Die Flexklasse singt exotischer- und tollerweise recht gerne, leider hab ich ja (planmässig) kein Musik bei ihnen.

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