Come as you are – Jahresrückblicksfragebogen 2016

Ich mag, verehre, liiiebe Jahresrückblicke, insbesondere die peinlichen der privaten Sender, natürlich. Ich liebe Fragebögen – lesen nochmehr als ausfüllen. Aber da Silvestertagsüber so ein Rumdrömeltag ist und der Mann sowieso noch verschnupft im Bett verblieb, versuch ich mich auch mal dran.*

 

Zugenommen oder abgenommen?

Meine Waage steht aufm Dachboden. Im September bin ich zwischendurch mal recht klapperig gewesen – der Klotzanfang, Sie erinnern sich?! – das war aber schnell wieder drauf. Mein Gewicht schwankt so zwischen „Hose sitzt gut“ und „Hose kneift ein bisschen“. Das ist okay so.

Haare länger oder kürzer?

Kürzer, deutlich. Doof nach dem Mützeausziehen – sonst gut.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Vermutlich mehr.  In London gewesen. Viele Fachbücher, Bücher und Klamotten einfach so zwischendurch gekauft. Das ist Luxus, ich genieße das.

Mehr bewegt oder weniger?

Nun. *Hüstel*. Ich sollte wirklich dringend mal wieder Sport machen, schon für den Rücken (aber Sport ist doof und langweilig, echtjetztmal. Und komm mir jetzt keine mit Yoga. Auch doof und langweilig).

Der hirnrissigste Plan?

Alle Zeugnisse an einem Wochenende schreiben (müssen). Uargh uurgh uärgh. Ich bin keine Sprinterin in diesen Dingen, nein, wirklich nicht.

Die gefährlichste Unternehmung?

Ich bin so langweilig, ich mach nix Gefährliches. Außer Pausenaufsichten im Winter, natürlich.

Die teuerste Anschaffung?

Ein Bett und neue Matratzen. Ich kann gerade zu letzterem nur raten. Schlafen ist gut, schlafen ist wichtig, Winterruhe für alle –  ihr wisst schon.

Das leckerste Essen?

Überrraschenderweise: Maismatsch. Um genau zu sein: Maismatsch in Maisblatt gegart mit diversen Gewürzen, „Humita“ heißt das. Gegessen im Gaucho in London (Als Beilage zum Fleisch; das war auch gut, aber die Humita war ein Erlebnis).

Ferner: das (den?) Hummus aus Ottolenghis „Jerusalem“-Kochbuch. Ja, da muss wirklich so viel Salz rein. Ja, da muss wirklich dermaßen viel Tahini rein (ich nehm das gute, teure von Rapunzel. Es lohnt). Das ist so gut, wir haben uns im Sommer davon ernährt.

Das beeindruckendste Buch?

Fachbuch:

Dass die wilden Kerle ihre ersten Schritte in die Welt der Zahlen und Operationen gemacht haben, ist ne Weile her. Ich hab mir also vor dem Start mit den beiden ersten Klassen im Klotz ein bisschen Wissen wiedergeholt und einiges neu gelernt. Am besten gelungen ist das mit dem Buch von Herrn Gaidoschik: „Rechenschwäche verstehen – Kinder gezielt fördern“. Der Mensch kann schreiben, der Mensch hat das Buch wohlstrukturiert und beschreibt sehr verständlich, ohne doof zu vereinfachen. Ich habe das Buch schon etwa 12.345 Kolleginnen empfohlen und empfehle es jetzt auch Euch. Sehr.

Sachbuch:

Ich lese seit längerem Mareice Kaisers Blog, das Kaiserinnenreich. Über das Leben mit ihrer schwer behinderten Tochter hat sie dieses Jahr ein unglaublich tolles, bewegendes, sehr wichtiges Buch geschrieben: Alles inklusive.

Roman

Ich habe viele Schnulzen gelesen in diesem Jahr und wenig „Bedeutsames“. Völlig überrascht hat mich „Aschenkindel“, das ich mir eher zufällig an einem faulen Sonntag auf den Kindle lud.

Der ergreifendste Film?

Im Kino war´s dieses Jahr oft nett und schön, am meisten gefesselt hat mich aber eine Serie: „Kudamm ´56″

Die beste CD? Der beste Download?

Das ganze Jahr ständig alte (Cohen!), mittelalte (Kettcar) und uralte Musik (Bach) gehört, kurz vor Weihnachten Maria Taylor entdeckt und sehr angetan gewesen.

Die meiste Zeit verbracht mit …?

Arbeiten und lesen. Could be worse.

Die schönste Zeit verbracht mit …?

dem Gatten.

Vorherrschendes Gefühl 2016?

Mut tut gut.

2016 zum ersten Mal getan?

Überlegt, ob ich – bezogen auf die politische Lage der Welt – vielleicht doch mal den Optimismus verlieren sollte.

Mir zum Geburtstag Spenden gewünscht.

Mich auf großen, öffentlichen Plätzen unwohl gefühlt.

Tonkabohnen besessen.

2016 nach langer Zeit wieder getan?

An einer neuen Schule angefangen. Oh, war das klug!

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Selbstzweifel

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Der Text für meine Mutter.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Dasein, was auch immer werden und sein mag.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Es ist so schön, dich an unserer Schule zu haben!“

2016 war mit einem Wort …?

aufregend

 

*Dieser ist geklaut von Anke Gröner. sie füllt ihn seit 2003 jährlich aus – sehr interessant zu lesen!

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2 Gedanken zu “Come as you are – Jahresrückblicksfragebogen 2016

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