„Zum Glück“: Tag der Muttersprache

Leseförderstunde mit den Süßen aus der Eins:  Wir spielen zum Abschluss ein unglaublich simples, überirdisch beliebtes Lesespiel: Ein alter, blauer Spielplan wird zum Teil mit Muggelsteinen ausgelegt, reihum wird gewürfelt, wer mit seinem Spielboot einen Muggelstein erreicht hat, darf sich zwei Silben aus einem Beutel ziehen, sie vor sich in die Silbenboote* legen und erlesen. Nach dem Lesen (Hilfeholen ist erlaubt – nur verweigern nicht) wird beurteilt, ob es sich bei den zwei Silben um ein „echtes Wort“ oder ein „Zauberwort“ (also ein Pseudowort) handelt. Wer gelesen hat, darf den Muggelstein in sein Boot legen.

Jimmy ist dran. Er liest – erstmals ganz allein – „Mi-sa“. „Ein Zauberwort!“ sagt er. Veit schreitet ein: „Nein, es heißt Schüssel – es ist polnisch!“

Die anderen Kinder sind begeistert. Wir sprechen „Misa – Schüssel“ zusammen und manche von uns behaupten in der Pause, nun beinahe so gut polnisch zu sprechen wie Veit.

Hoffentlich bleibt sie, diese Freude am Anderen.

 

 

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2 Gedanken zu “„Zum Glück“: Tag der Muttersprache

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