Von Einschulungsliedern, Glitterkram und dem weiten Meer: Links im Juli

Diese letzten Tage, wenn die Luft schon langsam entweicht und man jedem – insbesondere sich selbst – pausenlos  Unmengen dieser Schokokekse und Milchkaffee anreichen möchte, stattdessen aber mit mehr oder minder schlimmem Unbill und mehr oder minder schlimmen Einschulungsliedern beschäftigt ist.

Dankenswerterweise singen wir zur Begrüßung der neuen Schüler*innen dieses Lied von Meinhard Ansohn**. „Schule ist für alle da“ ist eine sehr wünschenswerte Botschaft zum Schulbeginn, finde ich.

Wem der Endjahresunbill so sehr zusetzt, dass allein die Kekse nichts mehr retten können, muss vielleicht einer ersten Klasse ihr „Calm Down Jar“ klauen  oder sich flugs (?!) selbst eines bauen. Nach diesem Rezept funktioniert es gut und gerade meine Erstklässlerjungs fahren ungemein drauf ab.

Wer schon Ferien hat, sitzt unter Umständen in den Dämpfen des Laminiergerätes und möchte sich diese wirklich gute, wirklich schöne Kartei zur Partnerarbeit im Anfangsunterricht Mathematik (von W.Schipper, auf „Förderkartei“ klicken) gleich auch einplastiken.

Wer schon Ferien hat sitzt aber möglicherweise auch faul in der Sonne (Lob!) und möchte mit Füßen auf dem Tisch und Gin&Tonic vor der Nase was Nichtschulisches auf dem elektronischen Gerät des Vertrauens lesen.

Hier ein paar Vorschläge, bitte wählen sie je nach Gemütslage:

  • Ich heule fast nie beim Lesen . Als Frl. Read on in ihrer warmen Art vom Leben und Überleben in einem indischen Slum schrieb, hab ich´s getan. Der Text heißt „Eine Banane“, es schadet aber auch gar nichts, wenn ihr gleich dableibt und den Blog leer lest.
  • Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm lassen Menschen von ihren Berufen und Berufungen berichten und schreiben das dankenswerterweise für ihr Projekt „Was machen die da“ auf. Mein Lieblingstext ist der über eine Seekartenexpertin.
  • Falls ihr vor Eurer Urlaubsreise noch wissen wolltet, ob es physikalisch möglich wäre, sich im Flugzeug von einem Vogel mit einer Pizza beliefern zu lassen: Randall Munroe beantwortet auf „What if?“* derartige Fragen wissenschaftlich korrekt und sehr, sehr lustig. Gibt´s auch auf Deutsch als Buch (das ich mal während einer Bahnfahrt durchgelesen und dabei sehr mitfahrernervenstrapazierend gegiggelt habe).

Habt es gut und esst mir ja nicht zu wenig Schokoladeneis!

H.

 

 

P.S.: Sämtliche Reklame folgt aus meinem Gefallen, nichts davon ist bezahlte Werbung, Kooperation oder irgendwie derartiges.

**Doch, doch. Manchmal singe ich auch was, das nicht von Ansohn ist…:-)

 

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